Das Hapimag Resort Paguera – ein Schauplatz des Verbrechens?

Für die Autorin Susan Carner wurde das Urlaubsdomizil zur Inspirationsquelle. Sie schrieb den Krimi „Mallorquinische Leiche zum Frühstück“ und dachte dabei an das Hapimag Resort Paguera. Sie erzählt, was sie dazu bewogen hat und wie Sie Ihre Liebe zu Mallorca in diesem Buch verewigt.

Nun ist es schon wieder fünf Wochen her, dass ich aus dem herrlichen Hapimag Resort Paguera zurück im trüben Berlin bin. Und es war wie immer unvergleichlich. Aber – in acht Wochen bin ich wieder dort. Und freue mich jetzt schon wie ein kleines Mädchen zu Weihnachten, wenn ich wieder auf meinem Balkon stehe und über Palmen auf das Meer blicke. Warum das so ist? Ja, wenn ich das wüsste …

Ich habe mich immer geweigert, Mallorca zu besuchen. Für mich bedeutet Urlaub Kultur, nicht saufen bis zum Umfallen. Und genau das habe ich mit Mallorca verbunden, hervorgerufen durch die Berichte über den Ballermann. Doch dann habe ich nach langem Zureden die Einladung meiner Eltern, Adolf und Elfriede Müller, die seit Jahrzehnten ihre Urlaube in Hapimag Resorts verbringen – wie ich als Kind auch - angenommen, sie auf Mallorca zu besuchen, wo sie seit Jahren einen Monat im Herbst verbringen, im Hapimag Resort Paguera. Das war vor drei Jahren. Ich habe mich sofort verliebt, in das gepflegte Resort und die zauberhafte Insel.

Und diese Liebe habe ich nun in einem Krimi verewigt. Das Resort bildet den Schauplatz des Verbrechens, wird aber namentlich nicht erwähnt, auch wenn ich es sehr detailgetreu beschreibe und die Vorzüge hervorhebe. Nicht, weil ich Werbung machen möchte, sondern weil es meinem Gefühl entspricht. Und ich fiebere dem Augenblick entgegen, wo ich erneut – wie meine Kommissarin – in das Apartment (im Buch ist es 920) trete und den herrlichen Ausblick auf nichts als Palmen und Meer genießen darf.

Die Geschichte meines Buches ist frei erfunden, ebenso die Protagonisten, nur der Schauplatz ist echt. Beim Schwimmen im Hallenbad ist vor meinem geistigen Auge eine Frau mit dem Kopf nach unten leblos im Pool getrieben. Und sofort habe ich den Plot niedergeschrieben, eben auf dem Balkon von Apartment 920.

Jetzt ist das Buch veröffentlicht. „Mallorquinische Leiche zum Frühstück“ kommt bei den Lesern sehr gut an, es ist ein unterhaltsamer Krimi, die passende Urlaubslektüre, wie einige Rezensionen zeigen:
 

Wer Mallorca liebt, wird auch dieses Buch mögen. Viele Plätze sind anschaulich geschrieben und finden sich im Buch wieder. Besonders Paguera wird hier sehr detailliert beschrieben. Ein lesenswerter Krimi, der den Urlaub ein Stück zurückholt.

Dieses Buch besticht nicht nur durch die Handlung als solche, Susan Carner versteht es auch wunderbar, die Schönheit der Insel Mallorca zu beschreiben.

Der Autorin ist es gelungen, eine spannende Kriminalgeschichte, eingebettet in die typische mallorquinische Landschaft zu erzählen. Es gab von Anfang an einen großen Spannungsbogen, der auch fast durchgehend gehalten wurde.

Die einzelnen Protagonisten wurden detailgenau gezeichnet. Geschickt gelegte falsche Fährten führten am Ende dann zu einer schlüssigen Aufklärung.

Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass ich bei einer Lesung die Möglichkeit bekommen habe, mein Buch den Gästen von Hapimag im Salon Mallorca vorstellen zu dürfen. Es war eine gelungene Veranstaltung, ein vergnüglicher Abend und einige haben sich Bücher signieren lassen, weil sie in den Apartments gewohnt haben, wo die Verbrechen stattfinden bzw. die Protagonisten wohnen.

Ja, und im Februar werde ich wie gesagt wieder in diesem wunderbaren Resort wohnen, aber nicht nur die angeblich so zauberhafte Mandelblüte auf der ganzen Insel genießen, sondern auch für den zweiten Teil der Mallorquinischen Leiche recherchieren, die zum Teil erneut in dem Resort spielen wird.

Gastblogger Susan Carner