CEO Blog: Punktefrei – jede Woche woanders

Seit anfangs April ist für Hapimag Aktionäre und Mitglieder jede Woche in einem anderen Hapimag Resort punktefreier Urlaub möglich. Die Aktion „Urlaub ohne Punkte“ ist eine von mehreren Ideen, wie Hapimag ihren Aktionären und Mitgliedern Danke für Ihr Vertrauen sagen möchte.

Als Aktionär und Mitglied tragen Sie die Idee Hapimag in die Zukunft. Das ist uns viel wert. Mit verschiedenen Prämien und Angeboten wollen wir Ihnen dafür danken. Zum Beispiel mit der Aktion Urlaub ohne Punkte. Seit Anfang April ist jede Woche in einem anderen Hapimag Resort Urlaub ohne Punkte möglich. Das Resort Albufeira machte den Anfang der Aktion Urlaub ohne Punkte für Aktionäre und Mitglieder, gefolgt von Bodrum, Bowness-on-Windermere und … sehen Sie selbst: Die für die nächsten 52 Wochen punktefrei buchbaren Resorts finden Sie in der Wochenübersicht hier.

Eine Win-win-Situation
Was ist die Idee dahinter? Wir wollen Ihnen in erster Linie eine Freude bereiten! Nicht zuletzt – ich denke gerne wirtschaftlich – soll damit auch die Belegung gesteigert werden, um die Auslastung der ausgewählten Resorts in den entsprechenden Zeitfenstern weiter zu optimieren. Davon profitieren auch Sie als Aktionär und Mitglied: Je höher die Auslastung, desto höher der wirtschaftliche Nutzen. Und last but not least haben Sie die Chance, weitere Resorts kennenzulernen, ohne dafür Wohnpunkte von Ihrem Punktekonto einzusetzen. Vertrautes geniessen und doch immer wieder Neues entdecken – auch das ist Urlaub mit Hapimag.

Die vertraute Hapimag Welt und viele neue Erfahrungen: So lassen sich auch meine ersten Monate als CEO zusammenfassen. Es war eine spannende Zeit mit unterschiedlichen Herausforderungen, vielen Begegnungen, Ideen und Überlegungen. Mit wertvollen Gesprächen, Feedbacks und nicht zuletzt zahlreichen Ratschlägen und Meinungen aus der Hapimag Community.

CEO-Blog: Ab Juni exklusiv für Aktionäre und Mitglieder
Dem Gedanken der Hapimag Community möchten wir ebenfalls in Zukunft mehr Sorge tragen. Daher wird der vollständige CEO Blog fortan ausschliesslich für Aktionäre und Mitglieder lesbar und kommentierbar sein. So wollen wir bewusst eine konstruktive, ehrliche und offene Gesprächskultur ohne anonyme Kommentare leben – ganz unter uns. Doch dazu mehr im nächsten CEO Blog.

Der CEO Blog erscheint bis Ende 2017 jeden Monat mit einer Sommerpause im August. Danach werden wir neu beurteilen, in welcher Frequenz die Kommunikationsplattform Ihren und unseren Bedürfnissen entspricht.

Bis bald, Hassan Kadbi

Hassan Kadbi (Hapimag AG), 26.05.2017

Liebe Aktionäre und Mitglieder
Nochmals herzlichen Dank. Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen, so gut es mir möglich war, zufriedenstellende Antworten liefern konnte.

In einer idealen Welt finden die besten Gespräche von Angesicht zu Angesicht statt. Und doch bringt uns der CEO Blog gegenüber der üblicherweise schriftlich geführten Korrespondenz wie E-Mails und Briefe einen positiven Schritt weiter. Wir haben nun eine interaktive Plattform, die eine Diskussion ermöglicht und zum besseren gegenseitigen Verständnis beiträgt. Die eigene Meinung zu vertreten und gleichzeitig diejenige von anderen zu akzeptieren, erachte ich als essentielle Grundlage dafür. In diesem Sinn freue ich mich schon auf weitere Diskussionen mit Ihnen.

Der nächste CEO Blog erscheint Mitte Juni. Das Thema erfahren Sie in den kommenden Member News. Ich möchte Sie daran erinnern, dass der CEO Blog – wie ich hier bereits zuvor geschrieben habe – ab Juni im Zeichen einer offenen und ehrlichen Gesprächskultur nur noch über ein Login mit Ihrer Mitgliedsnummer funktioniert.

Aufgrund der grossartigen Anzahl Rückmeldungen werde ich im nächsten CEO Blog Fragen zum aktuellen Blog-Thema mit erster Priorität beantworten, um jedem Thema seine Wichtigkeit beizumessen. Selbstverständlich werde ich auch nicht themenbezogene Anliegen beantworten – sei es direkt im Blog oder individuell.

Ihre Leidenschaft für Hapimag haben Sie mit Ihren engagierten Rückmeldungen bestens gezeigt. Da möchte auch ich etwas von meiner Leidenschaft einbringen und die Gelegenheit nutzen, Sie aus daran zu erinnern, dass wir nur noch bis 30. Juni 2017 eine limitierte Anzahl Aktien Hapimag Classic zum einmaligen Spezialpreis von 2017 Franken (inklusive Jahresbeitrag für das aktuelle Jahr) an unsere Aktionäre und Mitglieder weitergeben. Profitieren Sie von diesem Angebot, bitte erzählen Sie es weiter – in unserem aller Interesse und für unsere gemeinsame Leidenschaft, die Idee Hapimag.

Bis zum nächsten CEO Blog,
Hassan Kadbi
CEO

Hassan Kadbi (Hapimag AG), Update 19.05.2017

Liebe Aktionäre und Mitglieder
Nochmals vielen Dank für Ihre Kommentare, die kritischen Fragen, die Glückwünsche und natürlich auch für die positiven Feedbacks. Ich freue mich sehr über das grosse Engagement in dieser ersten Ausgabe des CEO Blogs.

Nachfolgend habe ich meine Antworten in Themen gegliedert. So ist es einfacher, einen Überblick über mehrfach gestellte Fragen zu erhalten. Ich hoffe, die meisten Fragen auf diese Weise beantworten zu können. Diese Antworten werden in den nächsten Tagen noch mit weiteren Themen ergänzt.

Fragen, welche Ihre persönliche Hapimag Mitgliedschaft betreffen, habe ich direkt an unsere Service Points weitergeleitet. Unsere Mitarbeiter werden Sie schnellstmöglich kontaktieren.

  • «Wie und wann wurde über die Aktion ‹Ferien ohne Punkte› informiert?»

    Es ist hier wichtig zu betonen, dass die Aktion «Urlaub ohne Punkte» ausschliesslich für Hapimag Aktionäre und Mitglieder gilt. Informationen über die Aktion haben Sie zusammen mit dem letzten Jahresendversand erhalten. Es lag ein entsprechender Flyer bei mit dem Titel «Sie sind uns viel wert». Unter anderem finden Sie weitere Aktionen auf dieser Webseite www.hapimag.com/danke.

  • «Warum sind die Wartezeiten bei der Buchungseröffnung teilweise so lang?»

    Wir werden versuchen, mit einem neuen Verfahren den Druck auf die EDV-Systeme zu reduzieren, damit mehr Aktionäre und Mitglieder direkt ihre Wunschbuchung vornehmen können. Der Prozess an den Buchungseröffnungstagen soll kundenfreundlicher gestaltet werden.

    Derzeit führen sehr viele Anfragen bei der Buchungseröffnung zu Wartezeiten, was die IT-Systeme regelmässig an ihre Kapazitätsgrenzen bringt. Pro Jahr werden rund 245‘000 Reservierungen getätigt, von denen schlussendlich jedoch nur 150‘000 zu einer effektiven Buchung führen. Das heisst, dass 95‘000 Reservierungen storniert werden.

    Durch diese Blockierung und erst spätere Freigabe von Wohnungen wird ein Prozess in Gang gesetzt, der zu erheblichem Aufwand führt. Aktionär A kann zur Buchungseröffnung seine bevorzugte Reservierung nicht vornehmen, bucht eine Alternative und lässt sich auf die Warteliste setzen. Aktionäre B und C tun dasselbe. Aktionär A erhält durch eine Stornierung ein Angebot, nimmt dieses an und storniert seine Alternative, für welche Kunde B auf der Warteliste steht. etc. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung.

  • «Warum gibt es nur wenige TV-Kanäle in meiner Sprache?»

    Hapimag hat grosses Interesse daran, ihren Aktionären und Mitgliedern die grösstmögliche Selektion an TV-Kanälen zur Verfügung zu stellen. Es wird jedoch immer schwieriger, dieses Bestreben zu erfüllen. Es ist in fast allen europäischen Ländern Standard, dass die einzelnen TV-Kanäle nur noch im Ursprungsland zur Verfügung stehen. Sie können aber im Ausland via Satellit noch über eine Code-Karte empfangen werden; um beispielsweise einen Schweizer Sender in Spanien zu empfangen, ist eine spezielle Decoder-Karte nötig. Diese ist jedoch auf dem freien Markt nicht erhältlich und wird nur an Personen verkauft, die ein offizielles Domizil in der Schweiz vorweisen können. Das gleiche Verfahren kennen alle englischen, österreichischen, niederländischen und auch die meisten italienischen oder französischen Sender.

    In der Vergangenheit waren die meisten analogen TV-Kanäle frei zugänglich oder wurden Code-frei ausgestrahlt. Die Anbieter der Sender waren froh um jeden Zuschauer und hatten kein Interesse daran, illegale Zuschauer zu verfolgen.

    Diese Situation hat sich jedoch verändert. Inzwischen mussten einzelne Privatpersonen sowie auch Hotels hohe Strafen für den illegalen Empfang von Sendern bezahlen. Das ist ein reelles Risiko, das Hapimag im Interesse der Aktionäre und Mitglieder nicht eingehen möchte.

    Wir prüfen regelmässig die Angebote von privaten TV-Anbietern sowie auch Entwicklungen im Bereich Web-TV. In den deutschen und österreichischen Resorts sind etwa die Angebote von «SKY» verfügbar. Aus finanzieller Sicht sind allerdings die meisten Angebote noch nicht attraktiv genug.

  • «Warum ist der WLAN-Empfang manchmal schlecht?»

    In vielen Hapimag Resorts funktioniert das WLAN sehr gut. Nach Möglichkeit erhöhen wir die WLAN-Verfügbarkeit sowie die Geschwindigkeiten laufend. Aktuell wird zum Beispiel in Pentolina eine schnellere Internetleitung installiert. Allerdings ist dies an einigen Standorten noch immer mit sehr hohen Kosten verbunden.

    Grund dafür ist, dass die lokalen Telekommunikationsanbieter ihre Infrastruktur noch nicht ausgebaut haben. Zudem kann es zu Engpässen kommen, wenn mehrere hundert Nutzer gleichzeitig online sind, und dies selbst wenn eine gute Internetleitung bereits installiert ist. Deshalb kann ein Wireless-Empfang in den Resorts nicht überall zu 100 Prozent garantiert werden.

    Wir arbeiten laufend am Ausbau der Infrastruktur. Im Budget 2017 sind Tätigkeiten von rund 1.1 Mio. Franken gelistet; also Investitionen für Access-Points, um den WLAN-Empfang zu verbessern, wie auch für schnellere Internetleitungen.

    Es gibt Optimierungen in den Resorts Ascona, Damnoni, München, Porto Heli, La Madrague, Budapest und Cannero bis Ende dieses Jahres. Zudem werden wir unseren Gästen in 13 Resorts schnellere Internet-Bandbreiten anbieten.

  • «Ist ein Verkauf des Hapimag Resorts Mas Nou geplant?»

    Es ist nicht geplant, das Hapimag Resort Mas Nou zu verkaufen.

    Unabhängig davon wird das Immobilien-Portfolio von Hapimag laufend evaluiert. Hapimag Resorts werden grundsätzlich im Rahmen des fortwährenden Portfolio-Managements analysiert, wobei die Entwicklung von Resorts mit tiefer Belegung besonders vorsichtig betrachtet wird.

    Bei Verkäufen möchten wir am Immobilienmarkt für unsere Aktionäre und Mitglieder einen guten Verkaufspreis erzielen. In diesem Zusammenhang können wir nicht über einzelne Immobilien-Strategien sprechen, weil das den Wert einzelner Immobilien negativ beeinflussen kann.

  • «Wie geht Hapimag mit dem Thema Fremdvermietung um?»

    Zu diesem Thema sind viele Fragen eingegangen. Deshalb möchte ich in einem separaten CEO Blog ausführlich mit Ihnen darüber sprechen.

  • «Was macht Hapimag, um die Verwaltungskosten zu senken?»

    Nicht zuletzt um das Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere Aktionäre und Mitglieder stabil zu halten, wollen wir die Kostenstruktur in der Zentrale schlanker halten und die derzeitigen Ausgaben nachhaltig um 5 Millionen Franken senken.

    Das hat organisatorische wie auch personelle Änderungen zur Folge. Bereits Ende 2016 hat Hapimag Sparmassnahmen eingeführt mit dem klaren Ziel, sich auf das Kerngeschäft zu fokussieren. Dies betraf nicht nur die Verwaltungskosten, sondern auch die Marketingaktivitäten.

  • «Diverse Fragen zur Auflösung des Hapimag Golfclubs»

    Über die Auflösung des Hapimag Golfclubs wurde in einem entsprechenden Schreiben informiert. Falls Sie dieses nicht erhalten haben, könnte es sich um einen Fehler in der Adress-Selektion handeln. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hapimag.notexisting@nodomain.comcom, wenn Sie dieses Schreiben noch nachträglich erhalten möchten.

    Hapimag möchte sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und will verhindern, dass die Mehrheit für Leistungen einer kleinen Gruppe zahlt. Möglichst viele Aktionäre und Mitglieder sollen von einer Leistung profitieren. Aufwand und Ertrag waren beim Hapimag Golfclub in keinem ausgewogenen Verhältnis.

    Selbstverständlich wird Hapimag weiterhin attraktive Angebote für Golfer bereit halten und die Golf-Infrastruktur in den entsprechenden Hapimag Resorts wird Ihnen auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Nur der Verein selber wurde aufgelöst und die Organisation eigener Golfturniere gestoppt.

  • «Diverse Fragen zum Umzug nach Steinhausen»

    Das aktuelle Mietverhältnis in Baar besteht seit 26 Jahren. Mit dem Bau des neuen Verwaltungsgebäudes in Steinhausen verbessen wir langfristig unsere Kostenstruktur. Das Verwaltungsgebäude wird mit Fremdkapital finanziert. Die zu erwartenden Zinskosten sind ca. 40 Prozent tiefer als die derzeitige Miete. Mit dieser Kosteneinsparung wird das Bankdarlehen getilgt.

  • «Verfallpunkte»

    Wenn Ihre Hapimag Wohnpunkte verfallen, tut uns das Leid. Natürlich ist das nicht in unserem Interesse. Denn wir möchten, dass Sie Ihre Punkte für Ihren Urlaub in den Hapimag Resorts nutzen können.

    Damit unsere Aktionäre und Mitglieder über diese Laufzeit hinaus noch die Möglichkeit haben, ihre Verfallpunkte einzusetzen, verlängert Hapimag die Gültigkeit aus Kulanz auf insgesamt 6 Jahre und 4 Monate.

  • «Übersetzungen und Sprachen»

    In Zukunft wollen wir uns mit dem Thema Sprachen und Übersetzungen noch mehr auseinandersetzen. Wir sind jederzeit offen und sehr dankbar für Vorschläge. Bitte senden Sie uns einfach eine E-Mail an info@hapimag.notexisting@nodomain.comcom.

  • «Was kostet eine Woche Urlaub mit Hapimag wirklich?»

    Eine Woche Urlaub mit Hapimag kostet zwischen 600 und 1000 Euro – je nach Resort, Saison und abhängig davon, wie oft Sie pro Jahr in den Urlaub fahren.

    Dazu ein Beispiel: Die lokalen Kostenbeiträge für eine Woche in einer Hapimag Ferienwohnung (2-Zimmer-Komfort) liegen im Durchschnitt bei 360 Euro (inbegriffen sind z.B. Energiekosten, Entsorgung, Wäsche, Grundstückpflege, Sicherheit, usw.).

    Pro Aktie erhalten Sie jährlich 60 Punkte im Wert von 317 Euro. Für eine Woche in der Nebensaison (D-Saison) wenden Sie im Durchschnitt 40 Wohnpunkte auf, was einem Betrag von 210 Euro entspricht. Zusammen mit dem lokalen Kostenbeitrag von 360 Euro sind Sie nun bei 570 Euro – für das preisgünstigste Resort setzen Sie in der D-Saison allerdings nur 14 Punkte ein, was die Gesamtkosten um etwa 25 Prozent auf ca. 430 Euro reduziert.

    In einer Saison mit stärkerer Nachfrage (z.B. B-Saison) setzen Sie im Durchschnitt 112 Punkte ein, was 590 Euro entspricht. Dazu kommen die lokalen Kostenbeiträge von ebenfalls 360 Euro, das sind dann total 950 Euro – für das preisgünstigste Resort wären es jedoch 49 Punkte und der Gesamtpreis würde sich um etwa 35 Prozent auf ca. 620 Euro reduzieren.

    Dazu kommt noch eine individuelle Rechnung: Wenn Sie die anfängliche Investition in die Hapimag Aktie dazurechnen möchten, kommen Sie – abhängig von Ihrem persönlichen Anlagehorizont – auf eine Amortisation von ungefähr 200 bis 400 Euro pro Jahr.

  • «Wie kommt der Jahresbeitrag zustande und warum ist er so hoch?»

    Der Jahresbeitrag ist, wenn ich die gesamte Rechnung betrachte, realistisch. In Schweizer Franken ist er übrigens seit 2008 um 25.80 Franken reduziert worden. Unser Ziel ist es, das Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahresbeitrags für alle Aktionäre und Mitglieder stabil zu halten.

    Daran arbeiten wir jeden Tag und das gelingt uns, solange die Faktoren dazu von unserer Seite beeinflusst werden können. Hapimag verwendet die Jahresbeiträge für die Renovierungen der Resorts und für die Kosten der zentralen Dienste (z. B. Informatik, Member Service Center, Quality Management, Service Points in verschiedenen Ländern).

    Fremdwährungsschwankungen können wir nicht beeinflussen. Der Schweizer Franken bleibt im Vergleich zum Euro weiterhin stark. Die in Schweizer Franken anfallenden Kosten, u. a. für Abschreibungen der Schweizer Resorts sowie die Kosten der Verwaltung in Schweizer Franken, belasten somit die Jahresbeitragsrechnung weiterhin überdurchschnittlich.

    Darüber hinaus hat sich der finanzielle Druck auf den Jahresbeitrag erhöht. Renovierungen verursachen Zusatzinvestitionen (u. a. mehr Sicherheitsanforderungen, baugesetzliche Auflagen). Und allgemein sind die Ansprüche an eine zeitgemässe Infrastruktur gestiegen (u.a. modernere Wohnungsausstattung, IT-Infrastruktur wie WLAN etc., Attraktivität der Restaurants, Gemeinschaftsplätze, Pools und Aussenanlagen, usw.).

  • «Warum wird der Jahresbeitrag pro Aktie gerechnet und nicht pro Aktionär?»

    Wir rechnen den Jahresbeitrag pro Aktie, um die tatsächliche Nutzung besser zu berücksichtigen, da auch die Wohnpunkte pro Aktie ausgeschüttet werden und nicht pro Aktionär. Dadurch kann ein Aktionär mit mehreren Aktien auch häufiger Urlaub geniessen.

    Heute werden die Einnahmen zur Deckung der Verwaltung und der Renovationen verursachergerecht verteilt. Würde der Jahresbeitrag hingegen auf die Anzahl Mitglieder aufgeteilt, dann wäre die Rechnung falsch, weil Kleinaktionäre so finanziell bestraft würden.

  • «Wie viel sind unsere Aktien noch wert?»

    Der finanzielle Wert einer Hapimag Aktie wird mit dem Substanzwert ausgedrückt. Der Substanzwert entspricht dem Betrag der betriebswirtschaftlichen Eigenmittel, dividiert durch die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Aktien. Er wird jährlich im Geschäftsbericht ausgewiesen. Der Substanzwert hängt grundsätzlich vom Jahresresultat sowie von Wechselkursschwankungen ab. Im Jahr 2016 lag er bei 1956 Euro.

    Für mich persönlich – und ich denke auch für viele Aktionäre – hat die Hapimag Aktie einen emotionalen Wert. Die Gemeinschaft und die vorteilhafte Nutzung stehen im Vordergrund. Und die Erinnerungen an schöne gemeinsame Momente sind nicht in Geldwerten auszudrücken.

  • «Diverse Fragen zum Aktienrückkauf»

    Wenn Sie zufrieden sind, wünschen wir uns, dass Sie Hapimag noch lange nutzen und möglichst viele schöne Urlaube in unseren Resorts verbringen.

    Rückkäufe von Hapimag Aktien sind begrenzt, um die Interessen aller Aktionäre und Mitglieder zu berücksichtigen. Das ist für die nachhaltige Entwicklung der Firma wichtig. Trotzdem führte Hapimag in den vergangenen Jahren verschiedene Aktienrückkaufsprogramme durch.

    Für Rückkäufe gibt es unterschiedliche Regelungen – konkret können Sie diese in den Allgemeinen Bestimmungen der einzelnen Produkte einsehen. Bezogen auf die neu verkauften Aktien des laufenden Jahres gilt bei Hapimag A-Aktien zum Beispiel die 10-Prozent-Regel: Die Anzahl der Rückkäufe ist abhängig von den Neuverkäufen. Wenn beispielsweise 1000 Aktien in einem Geschäftsjahr verkauft werden, dann werden 10 Prozent davon (also 100 Stück) in diesem Jahr auch zurückgenommen.

    Wir haben im Sommer 2014 das «Options»-Programm eingeführt. Mit diesem Programm haben Hapimag Aktionäre die Möglichkeit, die Nutzung ihrer Produkte flexibler zu gestalten oder zu beenden.

    Wie gesagt ist es für uns besonders wichtig, dass die Aktien an die nächste Generation übertragen werden. Aktuell gibt es ein sehr interessantes Angebot zum Generationenwechsel für Mitglieder über 75 (gültig bis September 2017).

  • «Was ist der Unterschied zwischen Mitgliedern und Aktionären?»

    Als Aktionär besitzen Sie Aktien von Hapimag und können an der Generalversammlung eine Stimme pro Aktie abgeben. Sie können also über die Zukunft des Unternehmens mitentscheiden. Mitglieder erhalten ein Wohnrecht für die Hapimag Resorts, können aber an der Generalversammlung nicht abstimmen.

    Mit welchem Produkt Sie konkret bei Hapimag registriert sind, sehen Sie in der Produkteübersicht im Hapimag Buchungsportal oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Bei Fragen rufen Sie uns einfach an unter der Service Line 00800 3030 8080 oder alternativ unter +41 (58) 7 33 70 10.

    In den letzten Jahren wurde das Wort «Mitglieder» als allgemeiner Begriff verwendet, um alle Personen zu beschreiben, die Hapimag Produkte besitzen. Grund dafür war die Vereinfachung für Marketing und Kommunikation.

    Als ich als CEO anfing, habe ich festgestellt, dass diese Terminologie von Ihnen als Aktionäre nicht gut aufgenommen wurde und deshalb haben wir «Mitglieder und Aktionäre» wieder eingeführt. Sie sind uns wichtig – unabhängig von der verwendeten Terminologie. Wir sind für Sie da und arbeiten mit Leidenschaft und Entschlossenheit, um sicherzustellen, dass Sie zufrieden sind.

  • «Warum spricht man von Aktien, obwohl man sie nicht an der Börse handeln kann?»

    Hapimag ist als Aktiengesellschaft gegründet. Hapimag Aktien sind vinkulierte Namensaktien (d.h. die Übertragung ist beschränkt) und sie können nicht an der Börse gehandelt werden.

    Die Statuten legen fest, dass die Gesellschaft beim Verdacht des gewerblichen Handels mit Wohnrechten die Zustimmung zur Aktienübertragung verweigern kann. Demzufolge ist ein gewerblicher Handel mit Hapimag Wohnrechten grundsätzlich nicht zulässig.

Hassan Kadbi (Hapimag AG), 12.05.2017

Liebe Aktionäre und Mitglieder,

Ich bin einmal mehr überwältig über die vielen Reaktionen!

Zurzeit bin ich dabei, all Ihre Kommentare in Deutsch und Englisch zu lesen, bei den anderen Sprachen erhalte ich Hilfe von meinen Kolleginnen und Kollegen. Ich gebe mein Bestes, Ihnen fortlaufend und so rasch wie möglich Antworten zu liefern. Die ersten Antworten werden anfangs nächster Woche hier publiziert.

Vielen Dank und bis bald,
Hassan Kadbi - CEO

Hassan Kadbi

Chief Executive Officer