Kreta: Palmen, Strand und Wildnis

Kaum eine Insel ist so abwechslungsreich und interessant wie Kreta. Neben breiten weissen Sandstränden ragen steile Küsten auf, Felsen unterbrechen das türkisfarbene Meer und grüne Oasen sorgen überall für den nötigen Schatten.

Kaum 15 Minuten Fahrt vom Hapimag Resort Damoni entfernt, liegt einer der berühmtesten Strände der Welt: der Palmenstrand in Preveli. Aus einer tiefen Schlucht heraus fliessßt ein Fluss auf geschwungenen Wegen ins Meer. Kurz davor, ein breiter Sandstrand, geschützt durch hohe Felsen – ein wunderbares Panorama.

Wir haben uns mit dem Auto in Richtung Preveli aufgemacht. Ein paar Minuten Fahrt über geschwungene Strassen, die Berge hinauf und wieder runter, typisch Kreta eben. Am Ende erreicht man einen Parkplatz, fast ganz oben auf einem Berg. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick in die Ferne und auf die steile Treppe, die man runtersteigen muss, wenn man den Palmenstrand erreichen will. Achtung, hier braucht ihr wirklich festes Schuhwerk und für Leute mit Knieproblemen ist der Weg wirklich nicht geeignet. Aber auch wenn es ein bisschen anstrengend ist, der Abstieg allein lohnt sich bereits. Auf kleinen Aussichtsplattformen kann man sich kurz ausruhen und jede Menge Fotos schiessen. Und von dort aus kann man auch den ersten Blick auf den Strand erhaschen.

Wer übrigens keine Lust auf den Abstieg und vor allem den Aufstieg hat, der kann auch mit dem Boot zum Strand fahren. Von Plakias und vom Strand des Hapimag Resorts fährt ein Shuttle-Boot ein paar Mal pro Tag die kurze Strecke nach Preveli. Die Küste ist wunderschön, also lohnen sich die paar Euro, die man für die Fahrt investieren muss.

Online habe ich übrigens gelesen, dass man auch durch die Schlucht selbst Richtung Meer und umgekehrt wandern kann. Das ist aber wohl nur etwas für geübte Wanderer und Schwimmer, denn der Weg soll ein bisschen abenteuerlich sein. Für uns eigentlich kein Problem, aber wir hatten eine ähnliche Tour schon ein paar Tage vorher absolviert und die steckte uns noch in den Knochen.

Am Strand angekommen kann man in der kleinen urigen Bar entweder was snacken oder sich in die Sonne legen. Da wir schon genug Sonne getankt hatten und die Haut ein bisschen schonen mussten, sind wir im Palmenwald spazieren gegangen. Dicht an dicht wachsen hohe Plamen und wenn man nach oben schaut, kann man den Himmel zwischen den Felsen erkennen. Einfach ein traumhafter Ausblick und an Tagen, an denen es nicht ganz so voll ist, sehr entspannend. Für solche touristischen Orte empfehle ich Euch, ganz früh am Morgen hinzufahren. So habt ihr den Wald für Euch alleine und könnt ganz in Ruhe zwischen den Bäumen und Sträuchern herumturnen, immer begleitet vom leisen Plätschern des Flusses, in dem man übrigens auch super baden gehen kann. Man kommt sich ein bisschen vor wie auf einer verwunschenen einsamen Insel. Wirklich wunderschön.

 

So, ich träum jetzt noch ein bisschen von Kreta... ihr vielleicht auch?
Alles Liebe, eure Kathy

Gastbloggerin Kathy

www.hof-love.blogspot.ch